Warum Infrarotheizung und Photovoltaik zusammengehören
Wenn man Infrarotheizung und Photovoltaik kombinieren möchte entstehen synergetische Effekte die beide Systeme effizienter machen.Die Infrarotheizung wandelt elektrische Energie direkt in Wärmestrahlung um während die Photovoltaikanlage genau diesen Strom vom Dach liefert.Bei dieser Verbindung spricht man oft von „Heizen mit der Sonne" – eine Technologie die besonders in gut gedämmten Gebäuden überzeugt.Vorteile der Kombination:- Direkte Nutzung des selbst produzierten Solarstroms- Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen- Geringer Wartungsaufwand bei beiden Systemen- Flexible Installation ohne aufwendige Leitungsarbeiten## Funktionsweise der vernetzten SystemeEine Infraroheater mit PV-Anlage kombiniert zu betreiben funktioniert einfacher als viele denken: Die Solarmodule produzieren tagsüber Gleichstrom welcher durch den Wechselrichter in nutzbaren Wechselstrom umgewandelt wird.Diese Energie speist dann die Infrared heating panels* welche Wärme an Gegenstände weitergeben nicht an die Luft.Das Ergebnis ist ein angenehmes Raumklima ohne Staubaufwirbelungen oder trockene Heizluft.Für optimale Ergebnisse muss die Dimensionierung stimmen Eine PV-Anlage von 5–8 kWp deckt bei einem gut gedämmten Einfamilienhaus einen erheblichen Teil des Heizbedarfs abbesonders in den Übergangsmonaten### Dimensionierung richtig planenUm Infrared heating and photovoltics to combine successfully* sind folgende Berechnungen essenziell:| Gebäudegröße | Empfohlene PV-Leistung | benötigte Heizleistung ||--------------|------------------------|------------------------|| 100 m² | min 5 kWp | ca 6000 Watt || 150 m² | min 7 kWp | ca 9000 Watt || 200 m² | min 10 kWp | ca 12000 Watt |> „Die Speicherfähigkeit von Massivwänden macht sich bei der Verbindung besonders positiv bemerkbar – tagsüber geladene Wärme wird nachts abgegeben."## Wirtschaftlichkeit im FokusBeim Versuch **die zwei Technologien zu verknüpfen müssen auch finanzielle Aspekte beachtet werden.Strom aus der eigenen Anlage kostet langfrisig weniger als Netzstrom aus konventionellen Quellen.Allerdings muss beachtet werden dass Solarenergie nur bei Sonnenschein zur Verfügung steht.Ein Energiespeicher erhöht den Eigenverbrauchsanteil deutlich.Mit intelligenten Steuerungen lässt sich die PV-Anlage priorisiert zur Raumwärmeerzeugnung nutzen sobald genügend Überschussstrom vorhanden ist.Konkret bedeutet das:- Morgens erst Warmwasserbereitung dann Raumheízüng.- Bei hoher Produktion werden alle Panels aktiviert.- Bewölkungsphasen überbrückt ein Batteriespeicher automatisch> Expertenrat: Wer wirklich effektiv heizen will sollte zuerst in Dämmmaßnahmen invest bevor er großflächig auf elektrisches Heizen setzt Nur so funktioniert das Zusammenspiel wirtschaftlich optimal### Förderungen nutzenDie Bundesregierung unterstützt den Ausbau erneuerbarer Energien.Bei einer Neuinstallation gibt es attraktive Zuschüsse über BAFA oder günstige Darlehen via KfW ProgrammHier lohnt sich ein Vergleich mehrerer Angebote bevor man sich festlegt.Ohne staatliche Unterstützung rechnet sich das Projekt schlechter wobei langfrisig steigende Strompreise auch hier entgegenwirken .Integration smart vorgenommenIntelligente Haussteuerungen helfen beim Optimieren des Eigenverbrauchs.Smart Home Controller messen kontinuierlich Erzeugungsund Verbrauchsdaten um Entscheidungen zu treffen wann welche Verbraucher eingeschaltet werden.Das kann automatisiert passieren sodass Nutzer nichts selbst tun müssendurch App-basierte Lösungen bleibt aber volle Kontrolle erhaltenModernste Thermostate erkennen zudem Präsenzmuster schalten herunter wenn niemand daheim istund fahren rechtzeitig vor Rückkehr wieder hoch je nach Wetterprognose.Abschließend zeigt sich dass dieses Konzept besonders für Neubautenniedrigenergiehäuserdurchdachte Sanierungen geeignet istBei Altbauten ohne ausreichende Dämm dürfte der Stromverbrauch schnell unerschwinglich werden .Deshalb immer erst bauliche Maßnahmen prüfen!Wer jetzt starten möchte findet weitere Infos beim Fachbetrieb vor Ort.Weiterführende Literatur liefert auch das Bundeswirtschaftsministerium auf deren offizieller Webseite zum Thema energymix der Zukunft .