Schutzkleidung ist essenziell für Sicherheit bei Montagearbeiten – besonders auf Dächern und in großer Höhe.
Diese Übersicht zeigt die wichtigsten Aspekte rund um Schutzkleidung bei der Montage von Photovoltaikanlagen.
Gesetzliche Grundlagen
Nach deutscher Gesetzgebung müssen Arbeitgeber geeignete persönliche Schutzausrüstungen bereitstellen:
- Regelmäßige Sicherheitsunterweisungen
- Dokumentationspflicht über Maßnahmen
Schutzkleidung bei der Montage muss stets den aktuellen Normen entsprechen.
Kernkomponenten
Kopfschutz
Ein zertifizierter Helm nach DIN EN 397 bietet:
- UV-beständiges Material
- Integrierte Belüftungsschlitze
- Befestigung für Kinnbänder
Fußschutz
Spezialisierte Arbeitschuhe müssen erfüllen:
- Rutschhemmende Sohlenklasse SRC
- Zehenschutzkappen aus Stahl
- Knöchelstütze gegen Umknicken
Richtige Schuhe verhindern viele Sturzunfälle!
Handschutz
Scharfe Kanten an PV-Modulen bergen Risiken:
- Schnittfeste Handschuhe Klasse F
- Verstärkte Handinnenflächen
- Atmungsaktive Materialien
Körperschutz
| Saison | Empfehlung |
|---|---|
| Sommer | Leicht atmungsaktiv |
| Winter | Isoliert wasserdicht |
Absturzsicherung
Bei Arbeiten über zwei Metern:
- Auffanggurt nach EN 361
- Verbindungsmittel mit Falldämpfer
- Jährliche DGUV-Prüfung erforderlich
Ergonomische Aspekte
Ergonomische Kleidung fördert Gesundheit: ✓ Kniepolster schonen Gelenke ✓ Gurtsysteme stützen Rücken ✓ Atmungsaktive Stoffe regulieren Temperatur